Akustikusneurinom

Bei mittleren Akustikusneurinomen müssen das Gehör und die wichtigsten Hirnnerven überwacht werden. Durch Erzeugung eines akustischen Reizes am Ohr kommt es bei einer ungestörten Reizweiterleitung zu so genannten akustisch evozierten Potentialen (AEPs) im Gehirn, die als kleine elektrische Signale an der Kopfoberfläche im Nanovoltbereich messbar sind. Dadurch ist eine fortlaufende Funktionsprüfung der Hörbahn möglich.

Im Bereich des Hirnnervenmonitorings ist das Facialis-Monitoring die am häufigsten angewandte Methode. Hierbei wird der N. facialis zunächst zur Lokalisation vor Eintritt in das Resektionsgebiet und später zur Funktionskontrolle nach Austritt aus dem Resektionsgebiet stimuliert. An den Erfolgsmuskeln, dem M. orbicularis oculi und dem M. orbicularis oris, wird die darauffolgende Muskelantwort abgeleitet.

Empfehlenswert ist auch die fortlaufende EMG-Darstellung ohne direkte Nervstimulation. Damit lässt sich die Spontanaktivität bei mechanischer Manipulation des Nervens feststellen.

Zubehör

inomed Stimulations- und Ableitsonden wurden speziell für den Einsatz bei Akustikusneurinomen entwickelt. Sie können zwischen einmalverwendbaren und autoklavierbaren Instrumenten wählen. Die jeweiligen Links führen Sie direkt zu einer vielfältigen Auswahl von Stimulationssonden und Kabeln sowie Elektroden zur Ableitung und Stimulation