Neurologische Diagnostik


Anwendung der Magnetstimulation
in der neurologischen Diagnostik:

- MEP: Motorisch Evozierte Potenziale

Die Ableitung und Beurteilung der motorisch evozierten Potenziale ist die häufigste Anwendung der TMS in der neurologischen Routinediagnostik, hierbei vor allem die Ableitung der MEPs der Arm- und Hand sowie der Bein- und Fußmuskel.

- Bestimmung der zentralmotorischen Leitungszeit

Die Beurteilung und Quantifizierung der zentralmotorischen Leitungszeit, der Differenz aus kortikomuskulärer und peripherer motorischer Leitungszeit, ist ein wichtiger Messwert in der Routinediagnostik zur Beurteilung der Integrität des kortikospinalen Traktes.

- Triple Stimulationstechnik

Zentrale Leitungsdefizite, bei Verlust oder Leitungsblock kortikospinaler Neurone, können nachgewiesen und quantifiziert werden.

- Kortikale motorische Reizschwelle

- Kortikale Doppelpulsprotokolle

- Ipsi-und kontralaterale kortikale Innervationsstille

- Motor Mapping

- Transkutane Magnetstimulation peripherer Nerven

Krankheitsbildern wie:

  • Multiple Sklerose
  • Motoneuron-Erkrankungen (ALS)
  • Schlaganfall
  • Epilepsie
  • Myelopathien
  • Morbus Parkinson
  • Dystonien
  • Hyperkinetisches Syndrom
  • Migräne

Magnetstimulatoren und Zubehör: