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Intraoperatives Neuromonitoring

 

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Einsatz zur Reduktion des Risikos von neurologischen Beeinträchtigungen

Der Begriff intraoperatives Neuromonitoring (IONM) bezeichnet die Überwachung von neurophysiologischen Funktionen des zentralen und peripheren Nervensystems während chirurgischer Eingriffe. Neuromonitoring wird in diversen chirurgischen Disziplinen genutzt, um die Unversehrtheit neuronalen Gewebes und somit motorische und sensorische Funktionen besser erhalten zu können. Das Prinzip basiert auf zweierlei Ansätzen: Einerseits kann vor dem Operationsgebiet gezielt stimuliert werden, um anhand der neurophysiologischen Antwort den gefährdeten neuronalen Bereich zu überwachen. Andererseits kann der Operateur die Neurostimulation innerhalb seines Operationsgebietes nutzen, um neuronale Strukturen zu identifizieren und diese so weit wie möglich zu schonen.

Das intraoperative Neuromonitoring wird überwiegend in den Fachgebieten Neurochirurgie, Herz-Thorax-Chirurgie, Kopf- und Halschirurgie, Orthopädie, Unfallchirurgie, Gefäßchirurgie und der Viszeral- und Allgemeinchirurgie eingesetzt.

Mit seinem innovativen Produktportfolio leistet inomed seit mehr als 24 Jahren einen essenziellen Beitrag zur Reduktion des Risikos von neurologischen Beeinträchtigungen während chirurgischer Eingriffe. Großen Wert legen wir bei der Entwicklung unserer Geräte für das Neuromonitoring auf die Anwenderfreundlichkeit bei gleichzeitiger optimaler Leistungsfähigkeit.

Entwicklung im intraoperativen Neuromonitoring

In den frühen Tagen der Nervenüberwachung wurde visuell geprüft, ob der Zielmuskel nach entsprechender Neurostimulation kontrahiert. Diese Methodik wird heutzutage den gewachsenen Qualitätsanforderungen im Neuromonitoring nicht mehr gerecht. Man verwendet hochsensitive EMG und EP Systeme, die eine effektivere und vor allem einfachere Handhabung des intraoperativen Neuromonitorings ermöglichen. Dadurch können auch Muskelantworten, die mit dem menschlichen Auge nicht erkennbar oder aufgrund der Patientenlagerung und Abdeckung nicht einsehbar sind, auf einem Monitor dargestellt werden. Das Hauptziel beim Neuromonitoring ist dabei die Überwachung und Erhaltung der neurophysiologischen Funktionen des Patienten.

Intraoperatives Neuromonitoring heute

Generell unterscheidet man beim Neuromonitoring zwei Methoden.

Das kontinuierliche Neuromonitoring dient der Erkennung drohender Schädigungen und deren rechtzeitiger Vermeidung. Der Chirurg wird vor aufkommenden Schäden gewarnt und kann Korrekturmaßnahmen einleiten, um einen dauerhaften Schaden zu vermeiden. Für das kontinuierliche Neuromonitoring stehen dem Anwender die Messmodalitäten EMG, SEP, AEP, MEP, EEG und VEP >> zur Verfügung.

Darüber hinaus wird das Neuromonitoring zur Lokalisation genutzt, um schwer erkennbare neuronale Strukturen im Operationsgebiet zu identifizieren. Diese Methodik hilft dem Chirurgen, sich in Hirnarealen besser zu orientieren und bei komplexen anatomischen Veränderungen im OP-Gebiet die Neurostimulation >> zur nervenschonenden Resektion zu nutzen.

Mit den modernen Neuromonitoring Systemen der heutigen Generation ist es inomed gelungen einfach bedienbare Geräte zu entwickeln, die den Anwender bei der Signalinterpretation unterstützen und optisch sowie akustisch kritische Signalveränderungen aufzeigen.