Elektroden zur Ableitung und Stimulation


inomed Elektroden wurden speziell für den intraoperativen Einsatz entwickelt. Sie können zwischen einmalverwendbaren und autoklavierbaren Modellen wählen. Unten stehend finden Sie eine Auswahl dieser Elektroden, sollten Sie ihre gewünschte Ausführung nicht finden, sprechen Sie uns bitte an.

Subdermale Nadel-Elektroden

Subdermale Nadel-Elektroden (SDN) erlauben die einfache und verlässliche Ableitung von EMG-Signalen. Für vielfältige Anwendungen bietet inomed unterschiedliche Nadeln in verschiedenen Geometrien an. Somit kann während jeder Operation zuverlässig die zugehörige Nervenstrecke überwacht werden. Die Elektroden können sowohl autoklavierbar oder für eine größere Sicherheit in der Anwendung als Einmalprodukte gewählt werden

Bipolare Vokaliselektrode

Speziell für die Schilddrüsenoperation wurde die bipolare Vokaliselektrode entwickelt. Diese kann transligamentär oder transcartilaginär im Situs in den M. vocalis gestochen werden. Diese Methode ist einfach und sicher durchzuführen und liefert ausgezeichnete EMG-Potenziale.

Kehlkopftubus-Klebeelektroden


Während einer Schilddrüsenoperation kann auf die Anwendung einer Vokalisnadelelektrode in den meisten Fällen durch die Verwendung einer Tubus-Klebeelektrode vermieden werden. Diese sehr verlässliche Elektrode wird schon bei der Einleitung des Patienten mit dem Tubus eingebracht. Sie wird direkt auf den Beatmungstubus aufgebracht und erlaubt in den meisten Fällen eine sichere Ableitung des M. vocalis. Zudem ist die Tubus-Klebeelektrode eine bewährte und sehr gut umsetzbare Ableitung bei minimal-invasiven Methoden.

Die Tubus-Klebeelektrode mit Neutralklebeelektrode ist ein Einmalprodukt, das in zwei Größen erhältlich ist:

  • für Tuben mit 6 – 7 mm innerem Durchmesser mit einer Klebefläche von 32 mm Länge und 29 mm Breite
  • für Tuben mit 7,5 – 9 mm innerem Durchmesser mit einer Klebefläche von 32 mm Länge und 37 mm Breite

Spezielle Applikatoren für die unteren Hirnnerven

Für die Aufnahme von EMG-Signalen der unteren Hirnnerven bietet inomed verschieden spezielle Applikatoren. Mit diesen können z. B. Hooked Wire Elektrode oder Vocaliselektroden in den Rachenraum oder in den M. vocalis platziert werden. Die direkte Platzierung der Elektroden im Zielmuskel erlaubt die Aufnahme von ausgezeichneten EMG-Signalen.

Korkenzieher-Elektroden

Diese können nach dem EEG-10-20-Schema sicher kopfseitig angebracht werden. Die Elektroden bieten eine sehr verlässliche Kontaktierung und werden farbcodiert geliefert, um die Anbringung zu vereinfachen. Die Elektroden werden hauptsächlich zur transkraniellen Stimulation genutzt. Sie können aber auch für die Ableitung von EEG- und SEP-Signale verwendet werden.


D-Wellen-Katheter-Elektrode


FSR03 steht für Flexible Stimulations- und Ableitelektrode (Recording), 3-polig. Diese spezielle flexible 3-fach Elektrode ermöglicht es rückenmarksnahe (epidural) elektrische Signale abzuleiten und bei Anschluss eines elektrischen Stimulators auch darüber zu stimulieren.


Diese Einmal-Elektrode dient der epiduralen Ableitung kortikospinaler Signale oder zur epiduralen Stimulation zum Zweck der intraoperativen Funktionskontrolle. Sie findet unter anderem dort Anwendung, wo die neuronale Leitungsintegrität des Rückenmarks während Spinalkanal gefährdender Operationen zu überwachen ist.

Streifen- und Gridelektroden


Diese Elektroden sind mit 4 bis 64 Kontakten erhältlich und werden mit dem ISIS IOM-System für folgende Anwendungen verwendet:

  • Lokalisation von Funktionsstörungen durch kortikale EEG-Ableitung in der prächirurgischen Diagnostik bestimmter pharmakoresistenter Epilepsien
  • direkte Stimulation auf der Kortexoberfläche
  • neurophysiologisches Mapping bei neurochirurgischen Eingriffen zur Lokalisation des Sulcus centralis durch SEP-Ableitung (Phasenumkehr)

Tiefenelektroden, geführte Tiefenelektrode mit Mandrin


Die Tiefenelektroden sind mit 5 bis 18 Kontakten und als geführte Tiefenelektroden mit 4, 6 und 8 Kontakten erhältlich. Beide werden mit dem ISIS IOM-System für folgende Anwendungen verwendet:

  • Lokalisation von Funktionsstörungen durch sEEG-Ableitung in der prächirurgischen Diagnostik bestimmter pharmakoresistenter Epilepsien
  • direkte Stimulation intracerebral